Bei Gleichstromzufuhr verhält sich der Elektromagnet wie ein herkömmlicher Permanentmagnet und erzeugt ein Magnetfeld, das üblicherweise in dieselbe Richtung zeigt. Der Kommutator kehrt die Stromrichtung in der Spule bei jeder Umdrehung um, genau wie bei einem einfachen Gleichstrommotor, sodass sich die Spule meist in derselben Bahn dreht.
Beim Anlegen von Wechselstrom kehren sich Stromrichtung und Feldstärke in der Spule synchron um. Die Kraft auf die Spule wirkt daher in der Regel in dieselbe Richtung, und der Elektromotor dreht sich stets entweder im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn. Wie verhält es sich mit dem Kommutator? Die Frequenz des Wechselstroms ändert sich viel schneller als die Drehzahl des Elektromotors. Da Feldstärke und Stromstärke stets synchron sind, ist die Position des Kommutators in jedem Moment unerheblich.
Kleine Elektromotoren finden in nahezu allen Branchen vielfältige Anwendung, da sie sauberer und kostengünstiger im Betrieb sind als benzinbetriebene Motoren. Sie erreichen dennoch hohe Drehzahlen und erzeugen effizient mechanische Leistung, allerdings in deutlich geringeren Mengen als größere Elektromotoren. Kleine oder Miniaturmotoren werden häufig in Schweißgeräten, kleinen Zentrifugen, Wurfmaschinen, Rollstühlen, Türöffnern, Pumpen und Joghurtmaschinen eingesetzt. Ein weiterer gängiger Einsatzbereich ist die Automobilzubehörindustrie, wo sie beispielsweise elektrische Fensterheber, Scheibenwischer, Spiegel und Zentralverriegelungen antreiben. In manchen Fällen gelten Motoren als Kleinmotoren, deren Leistung ein PS übersteigt. Bei Motoren mit den Baugrößen 42, 48 oder 56 findet diese Ein-PS-Regel keine Anwendung. Aufgrund ihrer geringen Größe kann es manchmal einfacher sein, einen Elektromotor einfach auszutauschen, als ihn zu reparieren. Da es sich aber um einfache Konstruktionen handelt, sind kleine Elektromotoren zuverlässige Geräte, wenn sie für ihren vorgesehenen Zweck eingesetzt werden.
Gleichstrommotoren wie dieser eignen sich hervorragend für batteriebetriebenes Spielzeug (wie Modelleisenbahnen, ferngesteuerte Autos oder Elektrorasierer), aber man findet sie nicht
Viele Haushaltsgeräte, insbesondere kleine Geräte wie Kaffeemühlen oder elektrische Mixer, verwenden sogenannte Universalmotoren, die sowohl mit Wechsel- als auch mit Gleichstrom betrieben werden können. Im Gegensatz zu einem einfachen Gleichstrommotor verfügt ein Universalmotor über einen Elektromagneten anstelle eines langlebigen Magneten und benötigt seine Energie aus dem zugeführten Gleich- oder Wechselstromnetz.
Der kleiner Elektromotor Die Drehrichtung hängt von der Installation der Batteriepotenzialkunden ab. Diese Motoren sind in der Regel einphasig oder dreiphasig, je nach gewünschtem Ergebnis und Anwendungsfall. Bei der Auswahl eines Elektromotors sind folgende Aspekte zu berücksichtigen: Dauer- oder intermittierender Betrieb, Nennspannung, gewünschtes Motorgewicht, Lüfterkühlung, Drehzahlregelung usw. Wie alle Elektromotoren wandeln auch kleine Elektromotoren elektrische Energie in mechanische Energie um. Sie nutzen die natürlichen Eigenschaften des Magnetismus, also die Anziehungs- und Abstoßungskräfte eines ausreichend starken Magneten, um eine Rotation zu erzeugen. Diese kleinen Motoren sind typischerweise kostengünstig und wartungsarm.